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KI & Prozesse

Prozessberatung

Bevor etwas automatisiert wird, muss klar sein, ob es überhaupt so bleiben soll. Wir sehen uns Deine Abläufe an und sagen, was sich lohnt – auch wenn die Antwort manchmal lautet: nichts.

Wie wir vorgehen

  1. Mitlaufen statt befragen

    Wir sehen uns an, wie ein Vorgang tatsächlich abläuft – vom Anruf bis zur Ablage. Was Menschen auf Nachfrage beschreiben, weicht regelmäßig von dem ab, was sie wirklich tun. Nicht aus Unehrlichkeit, sondern weil eingespielte Handgriffe unsichtbar werden.

  2. Zeit und Häufigkeit festhalten

    Wie oft kommt der Vorgang vor, wie lange dauert er, wo bleibt er liegen? Ohne diese Zahlen ist jede Priorisierung Geschmackssache.

  3. Entscheiden, was bleibt, fällt oder automatisiert wird

    Nicht alles gehört automatisiert. Manches gehört abgeschafft, anderes vereinfacht. Ein automatisierter überflüssiger Vorgang bleibt überflüssig – nur schneller.

  4. Umsetzen und nachmessen

    Nach ein paar Wochen wird derselbe Vorgang erneut gemessen. Erst dann steht fest, ob sich etwas geändert hat.

Was am Ende vorliegt

  • Übersicht der Vorgänge mit Häufigkeit und Zeitaufwand
  • Bewertung, was sich zu automatisieren lohnt – und was nicht
  • Grobe Aufwands- und Kostenschätzung je Vorschlag
  • Reihenfolge nach Nutzen, nicht nach technischer Verlockung
  • Klare Aussage, wo Datenschutz Grenzen setzt

Automatisierung ist nicht das Ziel.

Das Ziel ist weniger Arbeit. Manchmal erreicht man das, indem man einen Vorgang streicht statt ihn zu beschleunigen.

Häufige Fragen

Ist das nicht nur eine teure Bestandsaufnahme?

Wenn am Ende nur ein Bericht steht, ja. Deshalb endet unsere Analyse mit einer Reihenfolge und Schätzungen, mit denen Du sofort entscheiden kannst – auch gegen eine Umsetzung. Es ist ausdrücklich in Ordnung, wenn ein Fall sich nicht rechnet. Das zu wissen ist die Analyse wert.

Wie lange dauert so eine Analyse?

Für einen abgegrenzten Bereich – etwa die Terminorganisation oder den Umgang mit eingehender Post – meist ein bis zwei Tage verteilt über einige Wochen. Alles auf einmal zu betrachten führt selten zu einer Entscheidung.

Müssen wir dafür unsere Abläufe offenlegen?

Wir sehen uns an, wie gearbeitet wird – nicht die Inhalte. Für die Analyse ist unerheblich, was in einem Patientendokument steht; entscheidend ist, welchen Weg es nimmt. Wo wir doch etwas sehen, gilt die Verschwiegenheit, die auch sonst für unsere Arbeit gilt.

Wir wissen eigentlich schon, was uns aufhält. Brauchen wir das?

Dann fang direkt mit der Umsetzung an. Die Analyse lohnt sich, wenn mehrere Baustellen gleichzeitig drücken und unklar ist, welche zuerst dran ist – oder wenn im Team Uneinigkeit darüber besteht.

Wo bleibt bei Dir die Zeit liegen?

Ein Telefonat genügt für eine erste Einschätzung, ob sich eine Analyse lohnt.